Brot ist ein Kulturgut. 41,6 kg wird durchschnittlich in einem Haushalt hierzulande verzehrt. Die üppige Vielfalt an Broten ist seit 2014 immaterielles Weltkulturerbe. Grund genug, dass die Moringer Mini-Konfis sich mit dieser alten Kulturtechnik auseinandersetzen, zumal Brot in den Religionen nie einfach nur Brot ist, sondern immer mit einem Symbolgehalt aufgeladen ist.
Das Team von den Fredelsloher Naturwerkstätten führt die Mini-Konfis zuverlässig in dieses wunderbare, alte Handwerk ein. Und so lernt man ja ein Handwerk am besten kennen, nämlich indem man seine eigenen Hände benutzt.
Das Brot, das die Mini-Konfis im Holzbackofen der Naturwerkstätten backen wollen, kann meist auf dem Bürgermarkt erworben werden oder die Mini-Konfis gehen von Tür zu Tür. Der Erlös geht an Brot für die Welt, denn Brot steht symbolisch für das Recht eines jeden Menschen, genug zu essen zu haben: Brot kann man teilen und soll das auch.
2026 durften die Mini-Konfis den Eröffnungsgottesdienst der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers am 4. Oktober in Schnedinghausen mitgestalten und ihre Geschichte dort erzählen. Der Gottesdienst war ein großes Fest.